Für den Herforder Eishockey Verein hat sich die Situation in der Oberliga Nord geändert. Die Ice Dragons wurden aufgrund des 3:1-Erfolges über Rostock am vergangenen Freitag vom Jäger zum Gejagten. Seit Wochen verkürzten die Ostwestfalen den teilweise deutlichen Rückstand auf die PlayOff-Zone Punkt für Punkt und haben nun zwei Spieltage vor dem Ende den achten PlayOff-Platz inne. Jetzt kommt es im letzten Drachenduell der Saison in Erfurt zum direkten Aufeinandertreffen mit dem direkten Verfolger.
Im Sonntagsspiel wartet auf die Zuschauer ab 16.00 Uhr in der Eishalle Erfurt ein echtes „Do or Die“-Spiel, wenn die Black Dragons die Ice Dragons herausfordern. Will Herford allen Rechnereien sicher aus dem Weg gehen, benötigt die Mannschaft von HEV-Chefcoach fünf Punkte aus den verbleibenden beiden Spielen. „Wir schauen immer nur auf das nächste Spiel und dieses ist nun in Erfurt. Wir erwarten eine schwierige Aufgabe und wir müssen genauso viel Kampf und Einsatz wie gegen Rostock auf dem Eis lassen“, beschäftigt sich Henry Thom ausschließlich mit dem Duell bei den Black Dragons.
Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit könnten die Ice Dragons den vielleicht entscheidenden Schritt durch die PlayOff-Tür gehen, auch ein Sieg nach Overtime oder Penaltyschießen würde Herford sehr gut in die Karten spielen, sollte der HEV einen Zähler aus Erfurt mitbringen, rückt das gesamte Feld zum letzten Spieltag noch enger zusammen, bei einer Niederlage nach regulärer Spielzeit wäre die gute Ausgangslage der Ostwestfalen hinfällig – „Do or Die“ in der Eishalle Erfurt. Bisherige Ergebnisse beider Kontrahenten spielen keine Rolle, es zählt nur das hier und jetzt.
Das spannende Rennen um die PlayOff-Teilnahme mobilisiert auch die ostwestfälischen Eishockeyfans. Viele HEV-Anhänger werden ihr Team live vor Ort in Thüringen lautstark unterstützen und mithelfen, dass man das Auswärtsspiel erfolgreich gestaltet. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.

