Ice Dragons beim INOMETA-Gameday siegreich - Erster Erfolg des neuen Jahres

Herford siegt gegen Leipzig beim INOMETA-Gameday mit 4:3 nach Penaltyschießen

Der Herforder Eishockey Verein hat das INOMETA-Gameday gegen die KSW Icefighters Leipzig mit 4:3 SO (1:0/2:1/0:2) nach Penaltyschießen gewonnen und somit den ersten Sieg im neuen Jahr in der Oberliga Nord Hauptrunde eingefahren. Die Zuschauer in der erneut ausverkauften imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ bekamen dabei ein spannendes Eishockeyspiel geboten und unterstützten ihre Teams lautstark.

Gerade einmal 20 Sekunden waren gespielt, da durften die ostwestfälischen Eishockeyfans erstmals jubeln. Ryley Lindgren reagierte nach einer unglücklichen Aktion von Gästetorhüter Konstantin Kessler am schnellsten und schob aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Im weiteren Verlauf des Auftaktdrittels entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, weitere Tore fielen bis zur ersten Pause jedoch nicht.

Im zweiten Spielabschnitt nutzte Herford dann die eigenen Überzahlsituationen gut. In der 28. Minute war Ryley Lindgren wieder zur Stelle und schloss ein Powerplay zum 2:0 ab. In der 31. Minute legte Jannis Kälble bei einer weiteren „5auf4“-Situation mit dem 3:0 nach und viele glaubten bereits an eine Vorentscheidung. Doch die Icefighters wurden nun ihrem Namen gerecht und kämpften sich Stück für Stück in die Partie hinein. In der 39. Minute verkürzte Luke Volkmann ebenfalls in Überzahl auf 1:3, womit es ein letztes Mal in die Kabinen ging.

Im Schlussdrittel erhöhte Leipzig zunächst deutlich den Druck und glich mit einem Doppelschlag in der 44. Minute zum 3:3 aus. Zunächst traf Tim Detig, dann netzte Max Herzog zum Ausgleich ein. HEV-Chefcoach Henry Thom nahm sofort im Anschluss eine Auszeit und justierte sein Team neu. Herford stabilisierte sich wieder und so blieb es ohne weiteren Treffer spannend bis zur Schlusssirene.

In der Overtime war Herford optisch zwar leicht spielbestimmend, große Torgelegenheiten blieben jedoch aus und so musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Während Leon Köhler und Jackson Pierson für die Gastgeber trafen, kamen die Icefighters mit ihren Schützen nicht am Herforder Schlussmann Jakub Urbisch vorbei.

„Es ist zwar ein wenig ärgerlich, dass wir nach einer 3:0-Führung nicht die drei Punkte hierbehalten haben, zumal wir taktisch zwei Drittel lang sehr gut gespielt haben. Irgendwie sind uns dann etwas die Körner ausgegangen, haben uns nach der Umstellung nach dem Ausgleich dann aber wieder gefangen. Penaltyschießen ist dann immer auch etwas Lotterie, aber natürlich bin ich mit dem Bonuspunkt zufrieden“, so Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz.

Der Herforder Eishockey Verein bleibt auf Platz 10 in der Tabelle und hat den Abstand auf die PlayOff-Zone auf 12 Punkte verkürzt. Durch einen spielfreien Sonntag hat die Mannschaft nun die Gelegenheit nach dem intensiven Programm mit 10 Spielen in den letzten 22 Tagen kurz zu regenerieren, bevor es am kommenden Wochenende weitergeht.

Tore:

1:0 00:20 Ryley Lindgren (Jackson Pierson / Yannis Walch)

2:0 27:57 Ryley Lindgren (Timo Sticha / Sebastian Moberg) PP1

3:0 30:34 Jannis Kälble (Matyas Kovacs / David Makuzki) PP1

3:1 38:20 Luke Volkmann (Steve Hanusch / Tim Detig) PP1

3:2 43:00 Tim Detig (Lukas Vantuch / Marc Zajic)

3:3 43:36 Max Herzog (Samuel Mantsch / Luke Volkmann)

4:3 65:00 Leon Köhler PS

Strafen:

Herford 6 Minuten

Leipzig 2 Minuten + 5 Minuten Darek Hejcman

Zuschauer:

1029 (ausverkauft)

Streambuchungen:

302

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Jubel bei den Ice Dragons Photocredit (c): Jürgen Feyerabend - feyerdragon pic art